Kathedrale ohne Kuppelkreuz ?

Domradio spielt Ausputzer und will Scherben beseitigen

Reaktion auf die entlarvenden Recherchen der Berliner Morgenpost

Domradio versucht abzuwiegeln und Unklarheit zu verbreiten (09.01.2018)

Die Reaktion des Kölner Domradios ist ein Lehrbeispiel für die Rechtfertigungs- und Verlautbarungspresse autoritärer Institutionen. Da die Details der Pläne des Erzbistums Berlin, die an die Öffentlichkeit gelangen, immer abstruser werden, ist Ablenkung nötig. Mit der Routine der Medienprofis des Domradios setzt man den unbequemen Neuigkeiten die ermüdende Wiederholung des immer Gleichen entgegen.

Bewusste Falschmeldungen

Domradio über Kochs "Hirtenwort":

"Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) habe die Vorgaben für Gottesdienste jedoch deutlich erweitert."

Das ist nicht die Wahrheit. Es gibt keine neuen "Vorgaben", wie der Vatikan bestätigte.

Koch schrieb lediglich von "Möglichkeiten", mit denen aber kein Umbau begründet werden kann.

"Möglichkeiten" gibt es überall. Mehr als Floskeln bietet das "Hirtenwort" nicht. So werden nun von dienstbeflissenen Helfern die Begriffe verändert und in die Presse lanciert. Sollen so die öffentliche Meinung und die der politisch Verantwortlichen manipuliert werden?

Heiße Luft mit großer Geste

Domradio über das Schweigen des Pressesprechers::

"Diesen Spekulationen hat das Erzbistum Berlin nun einen Riegel vorgeschoben."

Um welchen Riegel handelt es sich?

Domradio: ":Im Rahmen der Beratungen über den geplanten Umbau der Bischofskirche seien bislang keine Entscheidungen in Einzelfragen gefallen, erklärte Bistumssprecher Stefan Förner am Dienstag auf Anfrage." 

Das Erzbistum drückt sich um eine Aussage.

Diese Verheimlichung will das Domradio als Zurückweisung von Spekulationen verkaufen.

 

Geheimhaltung aller Pläne

Domradio über Abriss und Neuaufbau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses für 17 Mio. Euro:

" Dort sind Bildungseinrichtungen, ein "niedrigschwelliges Caritasangebot" sowie der Dienstsitz des Berliner Erzbischofs geplant."

Alles nur Worte, keine Planung ist bekannt.

 

Bisher unwürdige Messfeiern?

Domradio über Erzbischof Kochs Rechtfertigung, mindestens 43 Mio. Euro für einen totalen Umbau der Kathedrale ausgeben zu wollen, über die er nicht einmal verfügt: 

" Er sei "sehr zuversichtlich", dass die Umgestaltung eine noch würdigere Feier ermögliche, so Koch." 

 

Die Bischöfe Weskamm, Döpfner, Bengsch, Meisner und Sterzynski und die Päpste wusste wohl nicht, wie man "würdige Feiern" abhält? 



Link zu einem  dazu passenden Beitrag

Link zur Online-Fassung des Beitrags

(Das Original steht aber nur in der Morgenpost.)

Download der Abschrift des Beitrags

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2018-01-09_Domradio_Spekulation über Entfernung des St. Hedwigs-Kuppelkreuzes_Lücke auf dem Dach?
2018-01-09_domradio_Spekulation über Ent
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Berliner Morgenpost vom 09.01.2018 über Pläne des Erzbistums Berlin

Dem nebenstehenden Hinweis auf dem Titelblatt der Printausgabe der Berliner Morgenpost folgt auf Seite 9  der ausführliche Beitrag.

Download der Abschrift

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2018-01-09_Berliner Morgenpost_Streit um das Kreuz auf der St. Hedwigs-Kathedrale – Abschrift
2018-01-09_Morgenpost_Streit um das Kreu
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Download der Printfassung

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2018-01-09_Berliner Morgenpost_Streit um das Kreuz auf der St. Hedwigs-Kathedrale – Printfassung
St-Hedwigs-Kathedrale-Kuppel-ohne-Kreuz.
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Kathedrale: Kreuz auf der Kuppel soll verschwinden

Berliner Morgenpost erkundigte sich nach Plänen des Erzbistums Berlin



Link zur Online-Fassung des Artikels

Auf der Internetseite der Berliner Morgenpost kann der Artikel online gelesen werden.



Was soll statt eines Kreuzes auf die Kathedralkuppel ?

Link zu einer alternativen Variante

Was soll aus der Kathedrale werden, wenn man das Gebäude nicht durch ein Kreuz an höchster Stelle als eine katholische Kirche kennzeichnet? Ist ein Kongresszentrum geplant oder soll die Immobilie nach einem Umbau für vielfältige Zwecke genutzt und ggf. gewinnbringend vermietet werden? Ein externer Kommentar ging diesen Fragen schon im August 2016 nach.



"Tag des Herrn" lässt auch noch am 21.01.2018 Gegenbeweis vermissen

Kein Plan einer Kathedrale mit Kreuz

Auch zwei Wochen nach dem Interview mit dem Pressesprecher des Erzbistums Berlin, präsentiert die Kirchenzeitung keine Planzeichnung, in der die Kuppel der Kathedrale nach einem Umbau mit einem Kreuz gekrönt ist. Der Bericht der Berliner Morgenpost kann nicht verbal zurückgewiesen werden. Das Zitat, mit der der Pressesprecher die die vermeintlichen "Spekulationen" zurückwies, wird den Lesern der Kirchenzeitung vorenthalten.

Das vollständige Zitat zeigt, dass "bislang keine Entscheidungen in Einzelfragen gefallen" seien. Das Erzbistum Berlin drückt sich um eine Aussage, was mit dem Kreuz auf der Kuppel der St. Hedwigs-Kathedrale geschehen soll

Diese Verheimlichung will nun zwei Wochen später auch der "Tag des Herrn" als Zurückweisung von Spekulationen verkaufen.

Meldung im "Tag des Herrn"


Domradio am 09.01.2018: "Diesen Spekulationen hat das Erzbistum Berlin nun einen Riegel vorgeschoben."  ":Im Rahmen der Beratungen über den geplanten Umbau der Bischofskirche seien bislang keine Entscheidungen in Einzelfragen gefallen, erklärte Bistumssprecher Stefan Förner am Dienstag auf Anfrage."