Desinformationen

Fragwürdige Umgang mit der Wahrheit im Erzbistum


Was tun, wenn man sich nicht auf Wahrheit und Vernunft berufen kann, keine stichhaltige Argumente hat und nicht über nachprüfbare Belege verfügt. Populisten und Machtpolitiker zeigen, wie man dennoch seine Ziele verfolgen kann.

"Alternative Fakten"  –  Halbwahrheiten  –  Umdeutungen  – Verheimlichung  – schlichte Lügen

 Das Repertoire an Methoden zur Durchsetzung machtpolitischer Ziel ist groß.

 

Zu welchen Mitteln das Erzbistum Berlin greift, um den unnötigen und kostspieligen Umbau der Kathedrale zu erreichen, wodurch die katholische Kirche glaubt, Präsenz und Einflussfähigkeit in der Bundeshauptstadt steigern zu können, wird in etlichen Beiträgen dargestellt und mit Quellen belegt.

 

Anhand der hier aufgeführten Beispiele wird jeder Leser sich selbst ein Urteil bilden können.


Künstler bestimmt neue Liturgie und Theologie in Berlin

In einem Beitrag der Kirchenzeitung "Tag des Herrn" (28.09.2017) erklärt der Künstler Zogmayer den von ihm geplanten katholischen Ritus für die Bischofskirche in Berlin. Über diese als Umbauvorwand herhaltende, vermeintliche "neuen Liturgie" äußert sich auch Erzbischof Koch, ohne jedwede Belege nennen zu können. 



Desinformationen des Erzbistums zum Umbauplan

An Hand des aktuellen Umbauplans von 2017 werden die Fehlinformationen des Erzbistums deutlich, die Grundlage der Voten waren. 2014 und 2015 waren in der Kathedrale Propagandatafeln mit diversen falschen Umbauangaben aufgestellt.



Alternative Fakten im Hirtenwort des Erzbischofs

Ein Beispiel in einer langen Kette von Umdeutungen, Wahrheitsverzerrungen und schlichten Falschaussagen in der Öffentlichkeitsarbeit des Erzbistums Berlin.



Unbelegte Unterstellung gegenüber Kardinal Sterzinsky

Das Andenken Kardinal Sterzinskys wird durch öffentliche Aussagen des Erzbistums Berlin immer wieder befleckt. Kardinal Sterzinsky wird ohne jeden Beleg mit Umbaubestrebungen in  Verbindung gebracht.


01.11.2016 - Hirtenwort des Erzbischofs Dr. Koch

Einem verstorbenen Amtsvorgänger unterschiebt Dr. Koch Umbaupläne, ohne prüfbaren Beleg. Der Tote kann nicht mehr die Wahrheit einfordern.

Doch Kardinal Meisner, der seinen Bruder im Bischofsamt besser kannte, als Dr. Koch, schreibt dazu über Kardinal Sterzinskys Auffassungen.

De mortuis nil nisi bene

Man sollte „von den Toten nichts außer auf gute Weise“ sagen, da sie sich nicht mehr verteidigen können. Aber zumindest die Wahrheit darf man erwarten.

Doch Erzbischof Koch sagt und schreibt über Georg Kardinal Sterzinsky, dass auch er sich für einen Umbau der Kathedrale ausgesprochen hätte. Der verstorbene Kardinal Sterzinsky kann leider diese falsche Behauptung nicht mehr richtig stellen.

Georg Kardinal Sterzinsky

Ein Zeitzeuge und Mitbruder im Kollegium der Kardinäle, Kardinal Meisner, wurde dazu befragt und gab folgende Auskunft:

"Kardinal Meisner, der frühere Bischof von Berlin, hat nie eine Äußerung oder Überlegung von seinem Nachfolger Kardinal Sterzinsky über den Umbau der St.-Hedwigs-Kathedrale gehört."

(Joachim Kardinal Meisner im Januar 2017)



Desinformationen des Erzbistums 2015 im Überblick

Eine Grafik stellt die im Jahr 2015 vom Erzbistum Berlin unternommenen Schritte dar, um das liturgisch unbegründeten Umbauvorhaben gegen jeden vernünftigen Einwand durchzusetzen.