Hedwigskirche – Enteignung der Hedwigsgemeinde

Das Erzbistum Berlin ließ sich das Eigentum an der Kathedrale übertragen

Das Geschenk des Königs ist nun verloren

Friedrich der II. schenkte der katholischen Gemeinde zu Berlin, der Hedwigsgemeinde, das Grundstück und Baumaterial zur Errichtung der Hedwigskirche für ihren "freyen und ungehinderten Gottes-Dienst".

"Ohne einigen Vorbehalt, oder Widerreden" heißt es im Patent des Königs.

Verlust der Gemeindekirche nach 240 Jahren

Das Erzbistum Berlin strebt seit Jahren danach, die alleinige Entscheidungsgewalt über die Kirche zu gewinnen. Kardinal Woelki wünschte 2013 einen radikalen Umbau der Kirche, die nach öffentlichem Recht gegen Umbau geschützt ist.  Um diesem Wunsch ohne Einreden der Gemeinde nachgehen zu können, hat das Erzbistum Berlin sich nun in den Besitz des Gemeindeeigentums gebracht und sich die Kirche angeeignet.

Bedingungen des Geschenks Friedrichs II.

Auszug aus der Veröffentlichung: Endres, Heinz_Die St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin_St.-Benno-Verlag_1963
Auszug aus der Veröffentlichung: Endres, Heinz_Die St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin_St.-Benno-Verlag_1963