Keine aktuellen Zeichnungen des Umbauplans

Dompropst Przytarski teilt mit auf Anfrage: "keine Auskünfte möglich"; Antwort ist Eingangsbestätigung ohne jegliche konkrete Information



Im "Tag des Herrn" kritisieren Leser Umbauabsichten

Als Reaktion auf die Propagierung der Umbauabsichten des Erzbistums Berlin in der Kirchenzeitung veröffentlicht der "Tag des Herrn" kritische Briefe der betroffenen Katholiken.



Ende der Verheimlichung gefordert

Erzbistum Berlin soll konkrete Informationen zur Diskussion stellen

In einem Schreiben wurde der Verantwortliche des Erzbistums Berlin für Baumaßnahmen an der Hedwigskathedrale, Dompropst Przytarski, gebeten, bisher unbeantwortete  Fragen zu beantworten und Bauzeichnungen offenzulegen.



Vatikan bestätigt Liturgie in bestehender Kathedrale

 

Der Vatikan weiß, was "römisch-katholisch" ist:

Ein aktuelles vatikanisches Dekret bestätigt, dass die bestehende Innengestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale dem liturgischen Recht entspricht.

Es gibt keine vermeintlich "neuen" liturgische Normen, die eine Zerstörung der gegenwärtigen Innenausstattung rechtfertigen würde.

 

Destruktives, dem Vatikan Widersprechendes:

Das Erzbistum Berlin hat einen Künstler, nicht einen liturgisch kompetenten Theologen, mit der Planung des die Liturgie bestimmenden Raumes beauftragt. Zogmayers Artikel weisen ihn als einen Religionsstifter modernen Zeitgeists aus, der dem Pantheismus nahesteht.



Verein will Umbau propagieren und Spenden sammeln

Gegner der "Freunde der St. Hedwigs-Kathedrale" formieren sich zu einem Verein, der sich "hedwig21" nennt. Einer der Gründer beschreibt das Ziel des Umbaus, die Kathedrale für das 21. Jahrhundert "fit zu machen". Zu den Gründern, die das Fitnessprogramm eines Gotteshauses propagieren wollen, gehört Dompropst Przytarski.



Kollekte "Für die Sanierung der St. Hedwigs-Kathedrale"

Für "Sanierung" sammeln, obwohl nur "Umbau" geplant ist ?



Beim Pastoralen sparen und bei kirchlicher Imagepflege Millionen zahlen ?

 Obwohl viele Bistümer ohne Finanzzuschüsse "pastoralen Aufgaben … nicht nachkommen" könnenwollen die Bischöfe, die Zerstörung der intakten Berliner Kathedrale mit 10 Mio. Euro mitfinanzieren aus dem für Pastorales notwendigen Budget des VVD. Warum?



Papst warnt vor Geschichtsvergessenheit

Papst Franziskus hat Christen vor Geschichtsvergessenheit und Realitätsferne gewarnt. Wenn die Gesellschaft ihre Vergangenheit wie eine "nutzlose Bürde" ablege, habe dies schwerwiegende Konsequenzen.



Senat will 8 Mio. Euro für Denkmalzerstörung zahlen

Die beabsichtigte Zerstörung des denkmalgeschützten Innenraumes wird im Artikel irreführend  "Sanierung der St.-Hedwigs-Kathedrale" genannt und soll vom Berliner Senat mit 8 Millionen Euro gefördert werden.



Kritik an Umbauplänen der Kathedrale in den Medien

Der Berliner Landeskonservator, Prof. Dr. Haspel, kritisiert Umbauabsicht: "Wir sehen deshalb die Pläne des Erzbistums Berlin sehr kritisch und plädieren für Lösungen, die die Grundidee des historischen  Entwurfskonzepts respektieren."

Es müsse alles daran gesetzt werden, den "unverwechselbaren und deutschlandweit einzigartigen Sakralraum zu bewahren."



Wofür braucht die reiche Kirche das Geld der Armen?

Erzbistum Berlin besitzt 593 Mio. Euro

Das RBB-Fernsehen berichtete am 07.08.2017, dass das Vermögen des Erzbistums Berlin größer geworden ist.  Der Geschäftsbericht für 2015 weist einen Vermögenszuwachs von 12,8 Mio. Euro gegenüber 2014 aus. Mit über 100 Mio. Euro wird für Personalkosten das meiste Geld ausgegeben. Die geringeren Ausgaben für mildtätige Zwecke sind in der Meldung nicht beziffert worden. (s. rbb-online). 

Bitten um Geldspenden wie 2003 angesichts der drohenden Insolvenz dürften nun nicht mehr nötig sein. Der florierende Vermögensaufbau des Erzbistums Berlin zeigte sich schon im März 2015 beim Immobilienkauf in Göttingen (s. Link). Dagegen wurde in die Werterhaltung der Hedwigskathedrale seit 2011 nicht investiert.

zusätzlich 12 Mio. Euro Bundesmittel

Trotz der erheblichen Zuwächse aus Kirchensteuern und Staatsleistungen wird dem Erzbistum Berlin zusätzlich aus dem Bundeshaushalt ein Zuschuss von 12 Mio. Euro gewährt – für den Umbau der Hedwigskathedrale, der lt. Senat von Berlin eine "Teilzerstörung des Denkmals" bedeuten würde. Das sind 12 Mio. Euro weniger für Bedürftige z. B. Kinder, Familien o.a., denn aus den staatlichen Mitteln ist auch der Bau von Kitas oder Sozialwohnungen zu fördern.

Die Katholische Kirche will damit eine größere Präsenz in der Bundeshauptstadt finanzieren, dem Zentrum politischer Einflussnahme. Einer Petition von 2015 gegen die Förderung von Denkmalzerstörung hat der Bundestag auf Basis einer falschen Begründung nicht entsprochen. 



2017-07-22_Berliner Abendblatt_Titelartikel zur Hedwigskathedrale_Deutschlands Denkmalschützer warnen vor Kathedralen-Umbau
2017-07-22_Berliner Abendblatt_Titelartikel zur Hedwigskathedrale_Deutschlands Denkmalschützer warnen vor Kathedralen-Umbau

Trauer um Joachim Kardinal Meisner

"sehr ernsten Brief" an Woelki und Koch 

Der verstorbene Kardinal Meisner hatte Kardinal Woelki (und später auch Erzbischof Koch) "einen sehr ernsten Brief geschrieben", als er hörte, "dass Kardinal Woelki die Kathedrale umbauen lassen wollte." Kardinal Meisner schrieb in nun veröffentlichten Briefen: "Wenn ein Bischof erst zwei Jahre in seiner Diözese ist und sie vorher gar nicht gekannt hat, darf er nicht sofort an eine substantielle Umgestaltung der Bischofskirche denken, geschweige denn, schon Vorbereitungen dafür einleiten."  (Zitate aus beigefügten Quellen)

Briefe Kardinal Meisners veröffentlicht

Der volle Wortlaut der Stellungnahme Kardinal Meisners zur Hedwigskathedrale und zu seinem Berliner Nachfolger Kardinal Sterzinsky findet sich in den nun veröffentlichten Briefen. 



Wegweiser zu weiteren Themen dieser Internetseite

Destruktives

Erzbischof Koch, Lobbyisten der Deutschen Bischofskonferenz und Profiteure einer kostspieligen Umbaumaßnahme streben die Selbstdarstellung der Kath. Kirche in Berlin an.



Das einzigartige Gesamtkunstwerk saniert bewahren,

Der zeugnishafte Innenraum des 1963 vollendeten Wiederaufbaus der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin bedarf nur einer Sanierung.
Der zeugnishafte Innenraum des 1963 vollendeten Wiederaufbaus der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin bedarf nur einer Sanierung.

statt für Dutzende Millionen in ausdrucksloser Beliebigkeit umzubauen !

Nach dem Muster beliebiger Sitzungssäle soll die St. Hedwigs-Kathedrale durch einen teuren, unnötigen Umbau verändert werden.
Nach dem Muster beliebiger Sitzungssäle soll die St. Hedwigs-Kathedrale durch einen teuren, unnötigen Umbau verändert werden.

Pressesprecher EBO: Keine liturgischen Umbaugründe

Am 29.06.2017 fand das erste öffentliche Forum zu den Umbauplänen des Erzbistums Berlin statt, veranstaltet von der Dt. Stiftung Denkmalschutz. Das Erzbistum Berlin sagte nach einer Zusage kurzfristig die Teilnahme wieder ab und gab keine Informationen zu den Umbauplänen.

Keine liturgischen Umbaugründe

Nur der Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Stefan Förner, der für den Berliner Erzbischof spricht, war im Publikum vertreten. Er ergriff mehrfach das Wort und äußerte sich zu den Umbauabsichten des Erzbischofs Koch.

Es gebe keine zwingenden liturgischen Gründe für einen Umbau, sondern hauptsächlich funktionale und energieökonomische. Als dieser Punkt von Fachexperten aufgegriffen wurde, behauptete der Pressesprecher das Gegenteil, es gäbe doch liturgische Gründe für einen Umbau, doch er brachte keinen einzigen Grund vor.  

(Das es keine liturgischen Gründe für einen Umbau gibt, war ohnehin seit 2015 belegt worden.)

Kein seriöser Liturgieexperte fände Gründe.



Appell zum Erhalt der Innengestaltung der Kathedrale

Die denkmalgeschützte Innengestaltung der Berliner Hedwigskathedrale ist zu erhalten und der vom Erzbistum Berlin geplanten Umbau zu verhindern. Appell vom 8. Juni 2017



"Traditionsabbruch" verursacht Religionsverlust

Wissenschaftlicher Fachterminus für die Ursache des Religionsrückgangs im Osten Deutschlands.

Berlins Erzbischof Koch setzt im Osten fort, was DDR-Ideologen begannen.

Die Zerstörung der traditionsreichen Innengestalt der St. Hedwigs-Kathedrale wird die verbliebenen Gläubigen spalten, ihres identitätsstiftenden Zentrums berauben und den Niedergang fördern. 



ICOMOS weist auf Gefährdung des Kulturerbes hin

Ein Kommentar zum Kulturfrevel des Erzbistums Berlin ergänzt die Warnung der europäischen Kulturschutzinstitution ICOMOS vor dem unwiederbringlichen Verlust bedeutenden Kulturerbes in der Hauptstadt Deutschlands: 

„Naher Osten“ oder „Wilder Westen“


Pressemitteilungen rufen zum Erhalt der Kathedrale auf



Reaktion auf den kirchlichen Vorsatz zur Zerstörung

Presse-Erklärung der "Freunde der St. Hedwigs-Kathedrale" zum Umbaubeschluss des Berliner Erzbischofs vom 1. November 2016


Offener Brief an Erzbischof

Internationaler Aufruf zum Erhalt des Innenraums der Kathedrale



Erzbistum Berlin benutzt "alternative Fakten"


Die Befangenheit der Kulturstaatsministerin Grütters

Entgegen Grütters klarer Forderungen beim Kulturgutschutzgesetz nimmt sie keinen Anstoß, dass sich die Kirchenleitung einer unabhängigen Beratung durch kompetente Experten entzog..



"Kirchen überbieten sich …, dem Zeitgeist nachzulaufen"

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung veröffentlicht am 25.12.2016  eine kritische Analyse des Journalisten Markus Günther



Unterschiedliche Wertschätzung von Heiligen u. Seligen

Während die EU den Wiederaufbau zerstörter Kirche wegen des Schutzheiligen Europas fördert, 

plant das Erzbistum Berlin die Zerstörung der Confessio des Seligen Bernhard Lichtenberg. 



Liturgische Vorwände dienen zur Durchsetzung der Denkmalzerstörung

Politische Nutzung der Kathedrale geplant wird vom Erzbischof geplant

Nun nennt der Erzbischof die tatsächlichen Gründe für die Zerstörung des Denkmals, zu der der geplante Umbau der Kathedrale führen würde.

Wissenschaftler kritisieren Kochs Aussagen.



60 Mio.€ für die Kirche selbst, dann über Armut reden ?


Hedwigskirche  –  Enteignung der Hedwigsgemeinde

Das Erzbistum Berlin ließ sich das Eigentum an der Kathedrale übertragen

Bedingungen des Geschenks Friedrichs II.

Das Geschenk des Königs ist nun verloren

Verlust der Gemeindekirche nach 240 Jahren


"Feindliche Übernahme"

Propaganda in Nachfolge Walter Ulbrichts

Was Ulbricht nicht hinderte, zerstört nun …

Methode autoritärer Geschichtsbereinigung

Kommentar zur sogenannten "Übertragung der St.Hedwigs-Kathedrale an das Erzbistum Berlin"



Sanierung des Kölner Doms mit Vollwärmeschutz

Für Köln ist diese Nachricht nur ein Scherz.

Aber in Berlin bei der St. Hedwigs-Kathedrale wird so etwas tatsächlich geplant. Dafür erhebt das Erzbistum Berlin in allen Gemeinden zum Fest der Hl. Hedwig die Kollekte.

 

Der Pressesprecher des Erzbistums Berlin gibt in "Mail zum Sonntag" Umbau als Sanierung aus.

Braucht der Kölner Dom einen Vollwärmeschutz, wie das Erzbistum Berlin es für die St. Hedwigs-Kathedrale plant ?
Braucht der Kölner Dom einen Vollwärmeschutz, wie das Erzbistum Berlin es für die St. Hedwigs-Kathedrale plant ?


Vatikan kritisiert die deutsche Kirchenführung

Papst Franziskus: „Es ist hässlich für die Kirche, wenn Hirten Fürsten werden." „Die Welt braucht keine manipulativen Hirten“.

Pontifex Emeritus Benedikt: „hoch bezahlter Katholizismus", „ungeistliche Bürokratie" etc.



Erst "Praktikumsstelle", nun "Abstellgleis" ?

Das Amt des Berliner Erzbischofs in der öffentlichen Wahrnehmung

Die kurze Zeit bis zur Abdankung des Kölner Kardinals Meisner sah die Presse als "Lehrjahre" seines Weihbischofs Woelki, damit dieser mit der Kardinalswürde aus Berlin kommend, die Kölner Diözese nach drei Jahren übernehmen kann. Allen unerledigten Plänen des auf Medienwirkung bedachten Woelki sieht sich nun der nette, vorsichtige Nachfolger ausgesetzt, der nicht ganz soviel Porzellan zerschlagen möchte. Sein Wirken als Familienbischof beschrieb die Kirchenzeitung:

Link "Bischof auf dem Abstellgleis" 

Die bischöfliche Souveränität Berlins ist fraglich:

Link "Berlin nur Kölner Außenstelle?"

Woelki hatte "Lehrjahre". Verwaltet Dr. Koch dessen Übungen?