Erzbischof Koch stört das Kreuz auf der Kuppel

Gegenüberstellung der liturgischen Belange nach Angabe des erzbischöflichen Ordinariats Berlin und der gesamtgesellschaftlichen Belange, die von Landesdenkmalamt Berlin vertreten werden.



Ende der Vertuschung – entlarvende Akten hier online

Was das Erzbistum Berlin jahrelang verschwieg, wird nun durch staatliche Behörden offenbar: Details zum intransparenten Verfahren und dem Ausmaß der beabsichtigten Denkmalzerstörung mit aktiver finanzieller Unterstützung des Staates.



Dekanat Wittenberge regt Befragung zur Kathedrale an


Katholische Kirche auf dem Weg zur Staatskirche?

Die grundgesetzlich festgelegte Trennung von Kirche und Staat wird eindrucksvoll konterkariert: Eine Hand wäscht die andere und das Geld fließt. 



Katholischer Insider-Event, der Fragende ausschloss


Petition: Kein Katholischer Bauskandal in Berlin!

Kulturinteressierte können sich online an dem Appell beteiligen und mit einer Unterzeichnung auf der Internet-Plattform Change.org das gemeinsame Anliegen unterstützen



Offener Brief an deutsche Bischöfe

Bitte keine Mitfinanzierung des riskanten Bauvorhabens zur Denkmalzerstörung in Berlin ! Die Bischöfe mögen dazu beitragen, einen erneuten Bauskandal in Berlin zu verhindern, mit dem ein weiteres deutsches Bistum in ein finanzielles Desaster geraten würde. Die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche in Deutschland könnte erneut selbstverschuldet belastet werden.

 Obwohl viele Bistümer ohne Finanzzuschüsse "pastoralen Aufgaben … nicht nachkommen" könnenwollen die Bischöfe, die Zerstörung der intakten Berliner Kathedrale mit 10 Mio. Euro mitfinanzieren aus dem für Pastorales notwendigen Budget des VVD. Warum? Diese Frage wurde in Briefen an jeden einzelnen deutschen Diözesanbischof gerichtet.



Das einzigartige Gesamtkunstwerk saniert bewahren,

Der zeugnishafte Innenraum des 1963 vollendeten Wiederaufbaus der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin bedarf nur einer Sanierung.
Der zeugnishafte Innenraum des 1963 vollendeten Wiederaufbaus der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin bedarf nur einer Sanierung.

statt für Dutzende Millionen in ausdrucksloser Beliebigkeit umzubauen !

Nach dem Muster beliebiger Sitzungssäle soll die St. Hedwigs-Kathedrale durch einen teuren, unnötigen Umbau verändert werden.
Nach dem Muster beliebiger Sitzungssäle soll die St. Hedwigs-Kathedrale durch einen teuren, unnötigen Umbau verändert werden.

Widersprüche gegen Bescheid zum Umbau sind erfolgt

Geheimhaltung der Berliner Bistumsleitung konnte die offiziellen Widersprüche gegen den Denkmalrechtlichen Bescheid bei der zuständigen Behörde nicht verhindern.

Die Beschwerdeführung übernahmen Juristen.

Fristgerecht ist bisher ausgebliebene Verfahrensbeteiligung beantragt worden, die Betroffenen durch Geheimhaltung versagt wurden war. Parallel sind Widersprüche gegen den Bescheid des Bezirksamts Mitte von Berlin eingelegt worden, der Umbauplänen zustimmte.

Im Widerspruchsverfahren wird nun juristisch zu klären sein, was bislang unberücksichtigt blieb und den mangelhaft abgewogenen Bescheid rechtswidrig macht.

Die öffentliche Diskussion über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft gewinnt im Konkreten einen weiteren brisanten Bezug.
Die öffentliche Mitfinanzierung kirchlichen Repräsentationsstrebens auf Kosten des Verlusts gesamtgesellschaftlichen Kulturerbes wird hinterfragt werden müssen.



Vatikan bestätigt Liturgie in bestehender Kathedrale


Vatikan kritisiert die deutsche Kirchenführung

Ist der Weg des reichen deutschen Episkopats noch römisch-katholisch? Papst Franziskus u. der emeritierte Papst Benedikt appellieren an DBK.



Offener Brief an Erzbischof

Internationaler Aufruf zum Erhalt des Innenraums der Kathedrale




Joachim Kardinal Meisner

erinnerte sich an Georg Kardinal Sterzinsky und appellierte in sehr ersten Briefen an Woelki und Koch, nicht "an eine substantiellen Umgestaltung der Bischofskirche" zu denken.



Intransparenz der Leitung des Erzbistums Berlin



Faktencheck zur Umbauabsicht

Aussagen des Erzbistums versus belegbare Quellen


Contra vs. Umbau St. Hedwig – Kirche, kein Plenarsaal.

Beiträge in der "Tagespost" am 21.03.2018

 

Gegen die Zerstörung des Denkmals Hedwigs-Kathedrale

Steffen Skudelny, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, spricht sich gegen den geplanten Umbau der Hedwigskathedrale aus.

 

Contra: Soll St. Hedwig umgebaut werden? Beitrag von Dekan Matthias Patzelt, der Pfarrer in Brandenburg an der Havel ist.

 

Pro: Soll St. Hedwig umgebaut werden? 
Beitrag von Wolfgang Klose, einem Banker und Diözesanratsmitglied des Erzbistums Berlin, der den Umbau (,der zur Zerstörung des Denkmals führen wird_Anm.) begrüßt.



SPIEGEL analysiert Denkmalzerstörung der Hedwigskathedrale politisch

Die jüngste Äußerung von Horst Seehofer zum Islam nimmt Georg Diez in einer Kolumne auf SPIEGEL ONLINE zur Anlass, über das Verhältnis von Staat und Kirche, Erinnerungskultur und Nachwendepolitik am Beispiel der fragwürdigen Umbaupläne der St. Hedwigs-Kathedrale zu schreiben. Das vom Erzbstum Berlin gegen jeden Einspruch der Fachwelt verfolgte Umbauvorhaben wird politisch analysiert.:

Zitat aus der Kolumne von Georg Diez:

 

"Das Ergebnis dieses Umbaus ist, de facto, ein Verschwinden von Ästhetik, Erinnerung, Moderne, Schuld, Verantwortung, Klarheit. Es ist ein anderes Bild der Geschichte, eine andere Vorstellung von Gesellschaft. Denn die Art und Weise, wie dieser Innenraum vom Versuch erzählt, aus den Brüchen etwas zu schaffen, das nicht heil ist, sondern wach, das nicht abbildet, sondern öffnet, das nicht verschweigt, sondern erzählt, reicht weit über Fragen der Architektur hinaus und ist direkt politisch."



Fundierte Proteste gegen kirchliche Denkmalzerstörung


Senat will 8 Mio. Euro für Denkmalzerstörung zahlen

Die beabsichtigte Zerstörung des denkmalgeschützten Innenraumes wird im Artikel irreführend  "Sanierung der St.-Hedwigs-Kathedrale" genannt und soll vom Berliner Senat mit 8 Millionen Euro gefördert werden.



Kritik am Umbauplan in den Medien


2017-07-22_Berliner Abendblatt_Titelartikel zur Hedwigskathedrale_Deutschlands Denkmalschützer warnen vor Kathedralen-Umbau
2017-07-22_Berliner Abendblatt_Titelartikel zur Hedwigskathedrale_Deutschlands Denkmalschützer warnen vor Kathedralen-Umbau

Berliner Landeskonservator Prof. Dr. Haspel kritisiert Umbauabsicht

Prof. Dr. Haspel: "Wir sehen deshalb die Pläne des Erzbistums Berlin sehr kritisch und plädieren für Lösungen, die die Grundidee des historischen  Entwurfskonzepts respektieren."

Es müsse alles daran gesetzt werden, den "unverwechselbaren und deutschlandweit einzigartigen Sakralraum zu bewahren."



Bauaufsichtsamt deckt Täuschungen bei der Umbauvorbereitung auf

Die Kathedrale ist nicht "aus Sicherheitsgründen" zu schließen, wie Generalvikar Kollig verbreitete. Das Erzbistum Berlin ängstigte die Besucher mit der Verkündung der vermeintlichen Gefährdung durch eine geschädigte Dachkonstruktion, die nicht durch sofortige Reparatur beseitigt werden soll. Die sicherheitsbegründete Schließung der Kathedrale ist nur ein Vorwand für den Umbau. Das Bauaufsichtsamt stellte dies fachlich klar. Steht dennoch das letzte Weihnachtsfest in der Kathedrale mit der Klais-Orgel bevor?



Braucht der Kölner Dom einen Vollwärmeschutz, wie das Erzbistum Berlin es für die St. Hedwigs-Kathedrale plant ?
Braucht der Kölner Dom einen Vollwärmeschutz, wie das Erzbistum Berlin es für die St. Hedwigs-Kathedrale plant ?


Wofür braucht die reiche Kirche das Geld der Armen?

Erzbistum Berlin besitzt 593 Mio. Euro

Das RBB-Fernsehen berichtete am 07.08.2017, dass das Vermögen des Erzbistums Berlin größer geworden ist.  Der Geschäftsbericht für 2015 weist einen Vermögenszuwachs von 12,8 Mio. Euro gegenüber 2014 aus. Mit über 100 Mio. Euro wird für Personalkosten das meiste Geld ausgegeben. Die geringeren Ausgaben für mildtätige Zwecke sind in der Meldung nicht beziffert worden. (s. rbb-online). 

Bitten um Geldspenden wie 2003 angesichts der drohenden Insolvenz dürften nun nicht mehr nötig sein. Der florierende Vermögensaufbau des Erzbistums Berlin zeigte sich schon im März 2015 beim Immobilienkauf in Göttingen (s. Link). Dagegen wurde in die Werterhaltung der Hedwigskathedrale seit 2011 nicht investiert.

 

zusätzlich 12 Mio. Euro Bundesmittel

Trotz der erheblichen Zuwächse aus Kirchensteuern und Staatsleistungen wird dem Erzbistum Berlin zusätzlich aus dem Bundeshaushalt ein Zuschuss von 12 Mio. Euro gewährt – für den Umbau der Hedwigskathedrale, der lt. Senat von Berlin eine "Teilzerstörung des Denkmals" bedeuten würde. Das sind 12 Mio. Euro weniger für Bedürftige z. B. Kinder, Familien o.a., denn aus den staatlichen Mitteln ist auch der Bau von Kitas oder Sozialwohnungen zu fördern.

Die Katholische Kirche will damit eine größere Präsenz in der Bundeshauptstadt finanzieren, dem Zentrum politischer Einflussnahme. Einer Petition von 2015 gegen die Förderung von Denkmalzerstörung hat der Bundestag auf Basis einer falschen Begründung nicht entsprochen.

 


60 Mio.€ für die Kirche selbst, dann über Armut reden ?


Pressesprecher EBO: Keine liturgischen Umbaugründe

Am 29.06.2017 fand das erste öffentliche Forum zu den Umbauplänen des Erzbistums Berlin statt, veranstaltet von der Dt. Stiftung Denkmalschutz. Das Erzbistum Berlin sagte nach einer Zusage kurzfristig die Teilnahme wieder ab und gab keine Informationen zu den Umbauplänen.

Keine liturgischen Umbaugründe

Nur der Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Stefan Förner, der für den Berliner Erzbischof spricht, war im Publikum vertreten. Er ergriff mehrfach das Wort und äußerte sich zu den Umbauabsichten des Erzbischofs Koch.

Es gebe keine zwingenden liturgischen Gründe für einen Umbau, sondern hauptsächlich funktionale und energieökonomische. Als dieser Punkt von Fachexperten aufgegriffen wurde, behauptete der Pressesprecher das Gegenteil, es gäbe doch liturgische Gründe für einen Umbau, doch er brachte keinen einzigen Grund vor.  

(Das es keine liturgischen Gründe für einen Umbau gibt, war ohnehin seit 2015 belegt worden.)

Kein seriöser Liturgieexperte fände Gründe.


Politische Nutzung der Kathedrale wird von Erzbischof Koch geplant

Nun nennt der Erzbischof die tatsächlichen Gründe für die Zerstörung des Denkmals, zu der der geplante Umbau der Kathedrale führen würde.

Wissenschaftler kritisieren Kochs Aussagen.



ICOMOS weist auf Gefährdung des Kulturerbes hin

Ein Kommentar zum Kulturfrevel des Erzbistums Berlin ergänzt die Warnung der europäischen Kulturschutzinstitution ICOMOS vor dem unwiederbringlichen Verlust bedeutenden Kulturerbes in der Hauptstadt Deutschlands: 

"Naher Osten" oder "Wilder Westen"?




Reaktion auf den kirchlichen Vorsatz zur Zerstörung

Presse-Erklärung der "Freunde der St. Hedwigs-Kathedrale" zum Umbaubeschluss des Berliner Erzbischofs vom 1. November 2016


Hedwigskirche  –  Enteignung der Hedwigsgemeinde

Das Erzbistum Berlin ließ sich das Eigentum an der Kathedrale übertragen

Bedingungen des Geschenks Friedrichs II.

Das Geschenk des Königs ist nun verloren

Verlust der Gemeindekirche nach 240 Jahren


"Feindliche Übernahme"

Propaganda in Nachfolge Walter Ulbrichts

Was Ulbricht nicht hinderte, zerstört nun …

Methode autoritärer Geschichtsbereinigung

Kommentar zur sogenannten "Übertragung der St.Hedwigs-Kathedrale an das Erzbistum Berlin"



Erst "Praktikumsstelle", nun "Abstellgleis" ?

Das Amt des Berliner Erzbischofs in der öffentlichen Wahrnehmung

Die kurze Zeit bis zur Abdankung des Kölner Kardinals Meisner sah die Presse als "Lehrjahre" seines Weihbischofs Woelki, damit dieser mit der Kardinalswürde aus Berlin kommend, die Kölner Diözese nach drei Jahren übernehmen kann. Allen unerledigten Plänen des auf Medienwirkung bedachten Woelki sieht sich nun der nette, vorsichtige Nachfolger ausgesetzt, der nicht ganz soviel Porzellan zerschlagen möchte. Sein Wirken als Familienbischof beschrieb die Kirchenzeitung:

Link "Bischof auf dem Abstellgleis" 

Die bischöfliche Souveränität Berlins ist fraglich:

Link "Berlin nur Kölner Außenstelle?"

Woelki hatte "Lehrjahre". Verwaltet Dr. Koch dessen Übungen?