Das Andenken Kardinal Sterzynskis wird befleckt

Von der derzeitigen Leitung des Erzbistums Berlin und im Wikipedia-Eintrag über den ehemaligen Berliner Erzbischof Woelki (z. Z. Erzbischof von Köln) wird durch unbelegte Behauptungen, Georg Kardinal Sterzynski in Verbindung gebracht mit den Plänen, die Hedwigskathedrale Berlin umzubauen.

Wikipedia-Eintrag zu Rainer Maria Woelki mit unbelegter Behauptung

Folgende Formulierung der immer wieder über Georg Kardinal Sterzinski verbreiteten Behauptung findet sich im Online-Lexikon „Wikipedia“ unter "Rainer Maria Woelki" (Stand 17.07.2017_s. Abbildung):

"Bereits von seinem Vorgänger  wurde die Neugestaltung des Innenraums und des Umfeldes der St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin ins Auge gefasst.“

Der damalige Berliner Erzbischof Woelki, initiierte nach nur zwei Amtsjahren Pläne zur Entfernung der Innengestaltung der Kathedrale. Er störte sich an der von ihm als "Loch" diffamierten Öffnung zur Unterkirche, der Confessio mit dem Grab des Seligen Bernhard Lichtenberg. Ob die Abneigung gegenüber der Raumverbindung von Woelkis Akrophobie –Höhenangst – ausgelöst wurde, sei dahingestellt. Die radikale Veränderung der von Kardinal Bengsch 1963 eingeweihten Innenausstattung der nach Kriegszerstörung wiedererichteten Kathedrale würde einen unvermittelten Bruch mit der Tradition des Erzbistums Berlin bedeuten.

Es gibt weder liturgische Gründe, noch bauliche Erfordernisse für eine Zerstörung des intakten Bestandes, der lediglich einer Sanierung bedarf.

Woelki setzte keine Mittel für die Instandhaltung der Kathedrale ein. Stattdessen wurde ein Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung im Verborgenen vorbereitet. Die Mitglieder der Eigentümerin der Kathedrale, der Domgemeinde St. Hedwig, erfuhren bis zum Beginn des Wettbewerbs nichts von den Plänen. 


Nun wird in dem Beitrag zu Rainer Maria Woelki auf Wikipedia Georg Kardinal Sterzynski als Auslöser der Umbaugedanken vorgeschoben, was in keiner Weise zu belegen ist. Dagegen stehen schriftliche Zeugnisse von Zeitgenossen Kardinal Sterzynskis und Mitbrüdern im Bischofsamt, die die Behauptung als Unterstellung entlarven. Das Andenken Georg Kardinal Sterzynskis sollte nicht durch unbelegte Behauptungen befleckt werden. Die Unterstellung im Beitrag Woelkis ist zu entfernen.