Ist das Erzbistum Berlin noch souverän ?

Hinweis auf einen Beitrag im Internet, der sich mit dem Einfluss des Kölner Kardinals Woelki auf die Entscheidungen zur Kathedrale befasst:

"Werden Entscheidungen fremdbestimmt?"

"Kathedrale offenbart die Verhältnisse"

"Ist Woelkis Befehl - das "Loch muss weg - unantastbar?" gegen fachkompetenten Zweifel

"Kathedrale als Indikator für Souveränität"



Vatikan kritisiert die deutsche Kirchenführung

Papst Franziskus: „Es ist hässlich für die Kirche, wenn Hirten Fürsten werden."

Papst Franziskus: „Die Welt braucht keine manipulativen Hirten“

Pontifex Emeritus Benedikt: "hoch bezahlter Katholizismus", "ungeistliche Bürokratie", "Gewerkschaftsmentalität"

Reaktion aus Deutschland: "Getroffene Hunde bellen" 

Wie passt dazu der unnötige und teure Umbau der St. Hedwigs-Kathedrale?


Schwankende Pegelstände

Wechselnde Ankündigungen von Informationen zur Kathedrale

Erzbischof Dr. Koch und die Pressestelle des Erzbistums Berlin stellen von Zeit zu Zeit "Entscheidungen" zur Zukunft der St. Hedwigs-Kathedrale in Aussicht. Die Termine für die voraussichtlichen Bekanntgaben wechseln wie Wasserstände im Lauf der Jahreszeiten.

Pegelangaben:

Erzbischof im Januar: "im nächsten halben Jahr";

Erzbischof im März: "bis zum Sommer";

Erzbischof im März: Meinung gebildet, bleibt aber geheim;

Erzbischof im Juni: "Wir stehen nicht am Punkt Null";

Pressesprecher im September: "demnächst"

Pressesprecher im September: "noch dieses Jahr"

 



Fragwürdiges Interview mit Erzbischof Dr. Koch

Behauptungen zur St. Hedwigs-Kathedrale entsprechen nicht der Wahrheit

Anhand der Aussagen des Erzbischofs, die in der Kirchenzeitung  "Tag des Herrn" unter dem Titel "Die Herde zusammenhalten" veröffentlicht wurden, wird deren Unrichtigkeit im Detail mit Quellenangaben nachgewiesen.

Die offizielle Internetpräsenz des Erzbistums Berlin veröffentlichte dieses Interview ebenfalls.



Pantheismus statt katholischer Glaube ?

Huldigt das Erzbistum Berlin einem Religionsstifter modernen Zeitgeists ?

Wie werden die Pläne zum Umbau der Kathedrale von denen begründet, die vom Erzbistum mit der Planung beauftragt worden sind (Mai 2015). Statt theologisch fundierter Aussagen der Leitung des Erzbistums, werden pantheistische Grundsätze derer verbreitet. die planen und umbauen wollen.

"… Kunst und Religion … dasselbe" ?




Tag des offenen Denkmals: 10./11. September 2016

Zur Erinnerung: Innenraum und Baukörper der Kathedrale sind Denkmale !

Die Vermeldungen zur St. Hedwigs-Kathedrale weisen nicht auf den Denkmaltag hin. Lediglich bei der zur Domgemeinde gehörenden Kirche St.Michael wird der Tag des offenen Denkmals erwähnt und mit Veranstaltungen gewürdigt.

Auf der Internetseite der St. Hedwigs-Kathedrale lässt sich dies überprüfen. Siehe dazu:

Vermeldungen zur Tag des offenen Denkmals. Dennoch sind sowohl der Innenraum als auch die Bauhülle gesetzlich geschützte Denkmale.


Hat das Erzbistum Berlin nicht die Kompetenz und die Möglichkeit, sich mit der ältesten katholischen Kirche in Berlin, der Kathedrale, am Denkmaltag zu beteiligen? Das wäre ein geistiges Armutszeugnis.

Oder glauben die Verantwortlichen dadurch den Denkmalwert der bestehenden Kathedrale vergessen machen zu können? Doch kulturbewusste Bürger wissen das bedeutende Zeugnis der Einheit aus Zeiten der Teilung zu schätzen, die wiederaufgebaute Kathedrale - ein Symbol gesamtdeutschen Wirkens. 

Hinweis auf die Denkmalliste


Gesetzlich geschützte Denkmale bauen Nutzer nicht nach Belieben um.


Orientierungslos oder desorientierend ?

Der Sprecher des Erzbistum Berlin im Presseinterview:

Solange der Erzbischof sich nicht äußert, verkündet der Sprecher des Erzbistums die Standpunkte der Diözese, die Dr. Heiner Koch verantwortet. Die Aussagen des Sprechers im Interview des Berliner Kurier vom 03.09.2016 verwundern und werfen die Frage auf:

Kennt der Sprecher des Erzbistums nicht die Tatsachen?

Der Sprecher des Erzbistums Berlin  -  Foto: Thomas Lebie



Erst "Praktikumsstelle", nun "Abstellgleis" ?

Das Amt des Berliner Erzbischofs in der öffentlichen Wahrnehmung

Die kurze Zeit bis zur Abdankung des Kölner Kardinals Meisner sah die Presse als "Lehrjahre" seines Weihbischofs Woelki, damit dieser mit der Kardinalswürde aus Berlin kommend, die Kölner Diözese nach drei Jahren übernehmen kann. Allen unerledigten Plänen des auf Medienwirkung bedachten Woelki sieht sich nun der nette, vorsichtige Nachfolger ausgesetzt, der nicht ganz soviel Porzellan zerschlagen möchte. Sein Wirken als Familienbischof beschrieb die Kirchenzeitung:

"Bischof auf dem Abstellgleis"

Woelki hatte "Lehrjahre". Verwaltet Dr. Koch dessen Übungen?