Theologie und Gestaltung

Die in den Jahren 1952 bis 1963 vollendete Baugestalt der St. Hedwigs-Kathedrale verwirklicht ein theologisches Konzept, dass von drei Berliner Bischöfen und den liturgischen Institut Trier unterstützt wurde. Durch die Verbindung mit der Unterkirche wurde der Kuppelraum zu einem harmonischen kugelförmigen Volumen erweitert. Die von Tabernakel, Altarkreuz und Oberlicht markierte Raumvertikale verbindet drei wesentliche theologische Ebenen miteinander:

Die Memorialebene in der Sockel- oder Unterkirche mit Märtyrergräbern und Gedenkkapellen.

Die Gemeinschaftsebene, die in gottesdienstlichen Feiern gegenwärtige Interaktion spürbar macht.

Die Hoffnungsebene, die im weiten Rund der Kuppel mit dem Blick in das Licht Zukunft verheißt.



Die St. Hedwigs-Kathedrale

Ein Informationsblatt erläutert die Formgebung des Innenraums der Kathedrale im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Gestaltung ist gemeinschaftsbildend und lässt die zentrale Bedeutung der Eucharistie erlebbar werden.

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Die theologische Konzeption bestimmt die Gestaltung der St. Hedwigs-Kathedrale
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