Anfrage an die Liturgiekommission des Erzbistums Berlin

Die Liturgiekommission wurde von Kardinal Woelki neu besetzt und mit einer neuen Satzung verfasst, die zusammen mit der Veröffentlichung des Umbauentwurfs der Kathedrale in Kraft trat.

Auch in dieser seit 01.07.2014 gültigen Satzung gehört zum Aufgabenbereich der Kommission:
"1.2  Förderung der liturgischen Bildung … im Sinne der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils". Deshalb hat die Initiative katholischer Christen sich im Namen vieler Gläubigen an die Kommission gewandt, um mehr über die permanent genannten, aber nirgends erläuterte "heutige Liturgie" zu erfahren.

Download
Fragen an die Liturgiekommission des Erzbistums Berlin
Fragen nach "veränderten Umständen", "heutiger Liturgie" u. a. Begriffen, mit denen die Notwendigkeit einer Umge-staltung liturgisch begründet werden soll. Was ist zu den liturgischen Defiziten des Siegerentwurfs zum Umbau mit seinen Widersprüchen zum Römischen Messbuch zu sagen?
2015-06-01_Fragen-Liturgiekommission.pdf
Adobe Acrobat Dokument 248.5 KB

Antwort der Liturgiekommission

Die "Förderung der liturgische Bildung" blieb aus. Trotz satzungsmäßiger Aufgabe zu liturgischer Bildung, wurde ausgewichen: "Die Liturgie-kommission ist ein Beratungsgremium des Erzbischofs." Damit sind für die Gläubigen die Worte "heutige Vorgaben" weiter ohne Sinn, substanzlos. Zum vorgesehenen Umbau der Kathedrale: "Aktuelle schriftliche Stellungnahmen gibt es dazu nicht." Dabei gehört lt. Satzung  "Die Beratung bei der Gestaltung bzw. Umgestaltung von Kirchen" zu den Aufgaben der Kommission.

Download
Antwort des Vorsitzenden der Liturgie-kommision des Erzbistums Berlin
Dank für die Fragen, die "von einem enormen liturgischen Engagement" zeugten. Doch gibt es keine Antworten auf die Fragen und zum Schluss "… bitte ich Sie, von weiteren Rückfragen an mich bzw. das Gremium abzusehen."
2015-09-19_Liturgie_Antwort.pdf
Adobe Acrobat Dokument 517.7 KB